Nicht nur für Kinder ist der Waldkindergarten voller neuer Erfahrungen, auch für viele Eltern ist es neues Terrain. Wir wollen Ihnen gern alle Fragen beantworten. Sollten Sie ihre Frage hier nicht auffinden, schreiben sie uns einfach eine E-Mail und wir werden uns melden.


Fragen rund um die Kinder

Nein. Je nach Jahreszeit können sich die Kinder in der Holzhütte aufwärmen und nasse Kleidung trocknet am Kamin schnell. Hier gibt es im Winter auch eine Vesperpause und es wird mal gemalt, gebastelt, geknetet, gepuzzelt oder Buch geschaut.
Mit der richtigen Kleidung sind die Kinder für jedes Abenteuer gewappnet. Je nach Witterung sind die Matschhosen mehr oder weniger dreckig. Die kann man zu Hause trocknen lassen und einfach für den nächsten Tag ausschütteln, oder mit nem Schwamm abwischen. Da hat man als Eltern seine Tricks und Tipps, die auch gerne weiter gegeben werden.
Es empfiehlt sich das ganze Jahr die Haut zu bedecken. Das schützt unter anderem vor Zecken und Sträuchern. Der Wald spendet im Sommer kühlen Schatten und Schutz vor Regen. Matschhosen, Regenhüte, Handschuhe je nach Witterung. Da bekommt man schnell ein Gefühl dafür. Ein „Lagenlook“ empfiehlt sich. Das hält schön warm und man kann sich schnell einer Schicht entledigen. In den kühleren Monaten ist auch eine Wollschicht angenehm. Das hält besonders warm. Festes Schuhwerk. Ein paar Gummistiefel kann jedes Kind in der Hütte an seinem Platz lagern. Hier gibt es auch Ersatzkleidung für alle Fälle.
Das kann man natürlich pauschal nicht sagen. Allerdings hat sich gezeigt, dass die Kinder durch die frische Luft weniger empfindlich sind und Viren weniger Chancen haben, als in geschlossenen Räumen. Wenn es kalt ist, achten die Erzieherinnen auf genügend Bewegung, damit die Kinder immer schön warm bleiben. Außerdem gibt es auch die Möglichkeit, sich in der Waldhütte aufzuwärmen.
Die Kinder bringen ein Vesper und Getränk von zu Hause mit. Es wird gemeinsam in der Gruppe je nach Jahreszeit auf einem Waldplatz oder in der Hütte gegessen.
Das ist ganz vom Kind abhängig und wird individuell gehandhabt. In der Regel begleitet eine Bezugsperson die ersten Tage das Kind, bis es sich wohlfühlt und sich in der Gruppe zurecht findet.
Ja. Es gibt ein Programm für die Vorschüler. Unser Füchslingstreff. Das sind regelmäßige Zeiten, bei denen die älteren Kinder der Gruppe stolz an einem Vorschulprogramm teilnehmen. Die Kinder besuchen eine Schule in der Nähe und bekommen einige Besuche von einer Lehrerin. Auch regelmäßige Bastelarbeiten und Ähnliches am Tisch bereiten auf das längere Sitzen in der Schule vor.
Die Gruppe unseres Kindergartens ist gemischten Alters. Die Kinder müssen bei Eintritt 3 Jahre alt sein und bleiben bei uns bis sie in die Schule kommen.
Außerdem gibt es für die ganz Kleinen ab Krabbelalter einen Spechtküken-Treff. Er findet immer Dienstags von 9 bis 10:30 Uhr statt und ist unentgeltlich. Treffpunkt ist der Waldparkplatz.
Die Gruppestärke liegt bei maximal 20 Kindern und immer zwei Erzieherinnen.
Nicht zwingend. Die Erzieherinnen wechseln bei Bedarf auch eine Windel. Es gibt auch ein Toilettenhäuschen an der Hütte.
Wie in jedem Kindergarten muss das Kind vor Eintritt von einem Arzt gecheckt werden. Besondere Impfungen sind nicht von Nöten.

Fragen zum Verein

Die Einzelmitgliedschaft liegt bei 36 Euro pro Person und Jahr. Wir bieten für Paare und Familien eine sogenannte Familienmitgliedschaft für 48 Euro pro Paar und Familie pro Jahr.
Nein. Eine Vereinsmitgliedschaft ist keine Voraussetzung. Allerdings erheben wir pro Monat 5 Euro zusätzlich für Nicht-Mitglieder.
Ja. Der Waldkindergartenbetrieb lebt von der ehrenamtlichen Mitarbeit: Eltern, deren Kinder im Waldkindergarten angemeldet sind, verplichten sich zu einer ehrenamtlichen Mitarbeit rund um den Kindergarten mit 30 Stunden im Jahr. Dies gilt auch für Eltern, die nicht Mitglied im Verein sind.
Der reguläre Monatsbeitrag liegt bei 115 Euro. Geschwisterkinder zahlen 100 Euro im Monat. Sind zwei Kinder gleichzeitig im Waldkindergarten angemeldet, berechnen wir somit 215 Euro insgesamt.

Allgemeine Fragen

Es gibt ein Handy in der Waldhütte. Es kann aber vorkommen, dass die Gruppe an einem ihrer Waldplätze unterwegs ist und daher nicht erreichbar ist.
Ja. Es gibt Parkmöglichkeiten unweit von der Waldhütte, die in ca. 150 Metern zu Fuß erreichbar ist. Die Kinder werden von den Eltern an die Hütte gebracht und dort auch wieder abgeholt.